12 Zeilen bis zum Abschluss
Knapper als mit AIDA kann man nicht auf den Punkt kommen. Tolle Methode!
Knapper als mit AIDA kann man nicht auf den Punkt kommen. Tolle Methode!
Wir nutzen sie alle gerne und häufig, weil sie so schön zurückhaltend, bescheiden und höflich klingen – Modalverben, also dürfen und sollen, mögen und wollen, können und müssen. Aber: Sätze mit diesen Wörtern bleiben unkonkret, halten sich ein Hintertürchen offen.
Verwendet Synonyme eher sparsam, und wiederholt lieber Euren wichtigen Begriff. So setzt er sich im Gehirn fest.
Seid Ihr auch so verliebt in Ung-Worte? Liebt Ihr substantivierte Verben wie Bekanntmachung, Veröffentlichung und Unterrichtung? Dann muss der Nikolaus Euch heute leider die Rute geben und diese bösen, bösen Substantive einsacken und mitnehmen… Alle diese schwergewichtigen und düster klingenden Hauptwörter waren als Kinder nämlich mal fröhliche, unbeschwerte Verben, mitreißend und leicht. Wenn Euer Text…
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Unsere Sprache ist männlich. Und das ist unlogisch. Vor allem aber ist es himmelschreiend ungerecht, dass in unseren aufgeklärten und emanzipierten Zeiten immer noch das generische Maskulinum kaum widersprochen unsere Sprache durchmachoisiert. Mein Plädoyer für gendergerechte Sprache.
Behörden lieben das Passiv: „Es wird Ihnen zur Last gelegt“, „Es wird beurkundet, dass“, „Es wird mitgeteilt, dass“… Umständlicher und unpersönlicher geht es kaum, und vor allem: Wer eine Passiv-Konstruktion benutzt, distanziert sich sprachlich von dem, was er sagt. Eine Bitte um Entschuldigung im Passiv beispw. ist keine Entschuldigung. Formuliere aktiv: Wer macht was, wer…
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Wie wird Dein Satz sofort verständlich? Indem Du ihn „richtig herum“ baust: ?♀️Erst kommt der Hauptsatz, dann der Nebensatz – nicht umgekehrt. Erst das Wichtige, dann das etwas unwichtigere – auch wenn Akademiker gerne mit „obzwar“ anfangen.
Denkt nicht in geschriebenen Texten, sondern sagt einfach, was ist. Wenn etwas komplex erscheint und tatsächlich kompliziert ist – dann erzählt es jemanden. Beim Sprechen entstehen erstaunlich gute Texte, weil sie auf die Zuhörerinnen und Zuhörer eingehen.
Wie wird mein Text lesbar? ? ? Die Regel ist super-easy: Achte auf kurze Sätze! 15 bis 18 Wörter sollte ein Satz höchstens lang sein, manche dürfen aber auch gerne noch kürzer sein. ✍️ ✍️
So, dann lass ich Euch mal ein bisschen in meinen PR-Werkzeugkasten schauen. 🧰 🔨 ⚙️ Was ist wichtig? Wie kommt meine Botschaft an? Warum sollte irgendjemand überhaupt meine Texte lesen oder mir folgen? Die erste und wichtigste Regel ist: Erkläre es so einfach und unkompliziert wie möglich!